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Beszéljünk magyarul ! [Lasst uns ungarisch sprechen ]
ein kostenloser, offener Ungarischkurs mit Miklós Nemeth

 
 

ein Rückblick auf 2009

Als Wiederholung des im Vorjahr angebotenen Kurses wurde auch heuer wieder während der Sommermonate - vom 16. Juni bis 2. September - im [kunstland] - rajistan ein kostenloser Ungarischkurs für alle Interessierte angeboten.
Ausgangspunkt war dabei der Wunsch, unseren ungarischen Nachbarn entgegenzukommen und Verständnis, Akzeptanz sowie Interesse aufzubauen bzw. zu zeigen.

Das Ziel - mithilfe von Förderungen - einen möglichst einfachen Zugang zu diesem Ungarischkurs zu ermöglichen – ohne Anmeldung, Kursgebühren, Verpflichtung – konnte auch heuer wieder - dank der Unterstützung durch die Grüne Bildungswerkstatt, die Gemeinde Ritzing, der Kulturabteilung der Landesregierung sowie der Raiffeisenbank Ritzing - erreicht werden.

Gleich am ersten Tag des Anfängerkurses wurden wir positiv überrascht – insgesamt 21 Kursteilnehmer waren anwesend - weit mehr, als wir uns erwartet hatten !
Daraus entwickelte sich eine sehr stabile und enorm eifrige Gruppe - durchschnittlich 14 Teilnehmer haben bis zum Schluß beim Anfängerkurs durchgehalten (mit urlaubsbedingten Schwankungen), bei den Fortgeschrittenen im Schnitt 5 Teilnehmer.
Als Abschluß gab es am 8. September ein gemeinsames, traditionell ungarisches Abendessen. Die meisten Teilnehmer kamen aus der direkten Umgebung – aus Ritzing, Lackenbach oder Horitschon. Einige jedoch kamen von weiter her – aus Steinbrunn, Schattendorf oder Schwarzenbach – und nahmen damit relativ weite Wege auf sich, um zu uns zu gelangen.
Und auch heuer wieder war das Zusammentreffen der verschiedenen Generationen und Berufgruppen zu einem gemeinsamen Vorhaben ein besonders schönes Erlebnis.

Der Unterricht dauerte zwar offiziell 1 ½ Stunden, oft war der Eifer jedoch so groß, daß wir mehr als 2 Stunden lernten und anschließend noch zusammenstanden und uns austauschten.
Schön zu sehen, wie gerade die ältere Generation eifrig am Werk war - Anton Moritz z.Bsp. (unser „Streber“ ;-) ), den man immer wieder  - im Wald spazierend - die Ungarisch Vokabeln rezitierend antreffen konnte .
Oder Willi Peszt, der sogar zu beiden Terminen kam.

Besonders gefreut hat uns die Tatsache, daß die Idee des Ungarischkurses aufgegriffen wurde, und z.Bsp. für den Winter eine Kursreihe – mit unserem Lehrer, Miklós Nemeth - in Schattendorf organisiert wird.

die Resonanz der Medien.

Die BVZ hat im Vorfeld einen halbseitigen Artikel über den Kurs veröffentlicht (siehe unten), Radio Burgenland hat in den ungarischen Nachrichten zweimal über das Projekt berichtet und gleich am ersten Kurstag war das ungarische Fernsehen „Duna-TV“ bei uns zu Besuch. Dieser Bericht ist im Internet unter http://www.dunatv.hu/musor/videotar?vid=563779&pid=279417 abrufbar.

die Weiterbeschäftigung mit dem Thema 

Das Ungarische läßt uns scheinbar nicht los, und so gibt es einen regen E-Mail Verkehr zu diesem Thema  mit unserem Lehrer. Auszüge davon findet ihr anbei:

ein Kindergedicht auf Ungarisch und  Schattendorfer Dialekt (Josefa Trimmel-Tscharmann)

Insa Goas hoast KECSKE,
geht in Guatn KERTBE.
Frißt a Kraut KÁPOSZTA

und die Ruim RÉPA.
Kimmt da Nochba SZOMSZÉD

mit da laungn Feika KORBÁCS,
haut da Goas KECSKE
d´LÁBA Haxn o.

ein bißchen Geschichte zu unserer Region (Thomas Gruber)

24. September 859 - vor 1150 Jahren wird die 1. und damit älteste Siedlung unserer Region zum 1. Mal urkundlich erwähnt 

Zwischen 792 und 796 zog Kaiser Karl der Große (damals noch König) in 3 großen Feldzügen in den Ostalpenraum und ins westliche Pannonien um gegen die Awaren zu kämpfen, da diese das Frankenreich bedrohten. In seinen Aufzeichnungen beschrieb er die Überreste der römischen Stadt Scarabantia als "öde Burg" und von der römischen Stadt Savaria sah er nur mehr "Steine am Anger" liegen.
Sein Enkel, König Ludwig der Deutsche, schenkte in einer Urkunde dem Chorbischof Alberich von Passau zehn Mansen Land in unserer Gegend. Die Urkunde wurde am 24. September 859, also vor genau 1150 Jahren, in Ostermieting nordwestlich von Salzburg ausgestellt und in ihr steht unter anderem:

 „... et at Odinburch atque ad loca, ubi montana incipiunt extolli, ...“
 „... und bis Odinburch und zu jenem Ort, wo die Ebene in das Gebirge übergeht, ...“

 Das ist die erste urkundliche Erwähnung der heutigen königlichen Freistadt Sopron / Ödenburg / Šopron, welche wahrscheinlich schon um 800 von fränkisch-bayrischen Adeligen und Bauern auf den Ruinen des römischen Scarabantia erbaut wurde und seit dieser Zeit wahrscheinlich durchgehend bewohnt wird. Um 1071 wird Sopron / Ödenburg / Šopron erstmals auch unter dem ungarischen Namen "Suprun" (heute: "Sopron") erwähnt. Von dieser Zeit an entstanden von Sopron / Ödenburg / Šopron ausgehend die heutigen Ortschaften unserer Region und so auch unsere Heimatgemeinden.

Verwandtschaften des Burgenländischen mit dem Ungarischen (Thomas Gruber)

Straßennamen
verschiedene Begriffe  

Das ungarische Alphabet (Thomas Gruber)

und für eifrige zum Üben: die Mitschriften von 2008 als PDF-Dokumente

der ersten 3 Termine
des vierten Termins
des fünften Termins
des sechsten Termins
des siebenten Termins
des achten Termins
des neunten Termins

vielen Dank an unsere Förderer !
 

 

Gemeinde
Ritzing

Burgenland Kultur
       

 

 

nice to meet you in rajistan

 

rajistan, jul 2011