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1747   ein kleiner bub macht beim hüten der kühe abends ein feuer und löscht es am nächsten morgen wieder.
tags darauf findet man unter der asche klimmende kohlen. das gebiet wird fortan "der brennende berg" genannt.

1752   nach geologischen untersuchungen findet man kohlenflötze in 0.7 m tiefe. im tagbau wird begonnen, glanzkohle zu fördern.

1800   werden feste schotterstrassen angelegt, der kohleabbau verdoppelt. eine grube nach der anderen abgeteuft, die siedlungen erweitert.

1886   wird der helenenschacht erfolglos abgeteuft (abteufen = herstellen senkrechter hohlräume zur erschliessung von lagerstätten).

1930   dient der helenenschacht nur mehr als belüftungsschacht für die anderen gruben. betrieben durch flugzeug-motoren. die einen höllischen lärm erzeugen.


 

1952   stilllegung des brennberger kohlenbergbaus.

1981   wird der schacht zugeschüttet

1991   gerli bogner kauft den turm mit grundstück und beginnt eigenhändig mit dessen renovierung. damit ist das einzige historische denkmal, das an den braunkohlenbergbau in dieser gegend erinnert und zeugnis des einstigen bergbaubetriebes abgibt, gerettet.

1998   die vom denkmalamt vorgeschriebenen aussenarbeiten sind fertiggestellt, gerli bogner zieht in den turm ein.

2003   die innenarbeiten schreiten durch den ungebrochenen elan seines besitzers ständig voran. das vorhaben, den turm für künstlerische projekte und aktionen zu nutzen, kommt in greifbare nähe. die letzte grosse hürde, die langersehnte, durchgehende wendeltreppe, ist vollbracht.

 

 

nice to meet you in rajistan

 

rajistan, jul 2011